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Viele Menschen erleben anhaltende Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und eine reduzierte Belastbarkeit. Nicht selten bleibt die Ursache im klassischen medizinischen Alltag unklar. Blutwerte im Normbereich, keine eindeutige Diagnose – und dennoch ist der Leidensdruck hoch.
Oft liegt das Problem weniger in einem einzelnen Organ, sondern in der gestörten Regulation des gesamten Stoffwechsels. Der Körper schafft es nicht mehr, sich selbst ins Gleichgewicht zu bringen.

Warum der Körper in solchen Situationen Hilfe braucht

Regeneration, Entgiftung, Energieproduktion – all diese Prozesse sind miteinander verbunden. Wenn Ressourcen erschöpft sind und Belastungen überwiegen, gerät der Organismus in eine Art „Energiemangelmodus“.
Die Folge: Nährstoffe werden nicht mehr effektiv aufgenommen, Entgiftungsprozesse verlangsamen sich, das Immunsystem reagiert über- oder unteraktiv. Der Körper steckt fest, von allein findet er nicht wieder in die Regulation.

Infusionen als Startpunkt für eine nachhaltige Therapie

In dieser Situation kann eine gezielte Infusionstherapie einen wichtigen Impuls setzen. Durch die direkte Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Coenzymen werden funktionelle Defizite ausgeglichen – und zwar unabhängig davon, ob der Darm aktuell optimal arbeitet.
Der Organismus bekommt so die notwendigen Ressourcen, um zentrale Stoffwechselprozesse wieder in Gang zu bringen. Erst auf dieser Basis können weitere therapeutische Maßnahmen – von Ernährung über Bewegung bis hin zu regenerativen Therapien – wieder ihre volle Wirkung entfalten.

Häufig kombinieren wir dies mit einer hochdosierten NAD⁺-Infusion für mehr Zellenergie.

Wann Infusionen bei Erschöpfung sinnvoll sind

  • bei chronischer Müdigkeit und Erschöpfungszuständen
  • bei Leistungseinbruch ohne klare organische Ursache
  • bei funktionellen Nährstoffdefiziten
  • nach Belastungen (z.B. Infekten, Stress, Krankheit)
  • begleitend bei Entgiftungs- und Regenerationskonzepten
  • zur Stabilisierung bei mitochondrialer Dysfunktion

Gezielte Impulse zu setzen, damit der Körper seine eigenen Regulationsmechanismen wieder nutzen kann – das ist die Motivation in unserer Arbeit mit Infusionen. Entscheidend ist dabei die individuelle Anpassung: Jede Infusionstherapie basiert auf einer gezielten Diagnostik und wird an die persönliche Situation angepasst. So schaffen Infusionen die Grundlage, auf der weitere therapeutische Maßnahmen – von Mikrobiomregulation bis zur Ernährungsumstellung – effektiv greifen können.

 

Michael Wittkes persönliches Postscriptum

„Erschöpfung ist oft das Ergebnis vieler kleiner Belastungen, die sich über Jahre aufsummieren. Die Infusionstherapie kann hier helfen, die nötigen Ressourcen bereitzustellen, damit der Körper wieder ins Gleichgewicht findet. Sie ist dabei kein Wundermittel – aber häufig der erste notwendige Schritt, damit sich überhaupt etwas bewegt.“

 

Fragen zur Infusionstherapie bei Erschöpfungszuständen?

Melden Sie sich doch einfach bei uns – per Mail oder telefonisch.

Oder direkt anrufen:
0 51 41 – 9 34 40 71

 

Weiterführende Studien

1. Feasibility of Vitamin C in the Treatment of Post Viral Fatigue Syndrome

Autoren: Vollbracht C, Kraft K
Veröffentlicht in: Nutrients, 2021
Zusammenfassung: Diese systematische Übersichtsarbeit untersuchte die Wirksamkeit von hochdosierter intravenöser Vitamin-C-Therapie bei Patienten mit postviralem Fatigue-Syndrom. Die Ergebnisse zeigten, dass Vitamin C die Müdigkeitssymptome signifikant reduzieren kann, insbesondere bei Patienten mit niedrigen Ausgangswerten von Vitamin C.
Link zur Originalstudie: https://www.mdpi.com/2072-6643/13/4/1154

2. A Rapid Evidence Assessment on the Effectiveness of Intravenous Mega-Dose Multivitamins on Fibromyalgia, Chronic Fatigue, Cancer, and Asthma

Autorin: Ruby Bilg
Veröffentlicht in: University of British Columbia, 2017
Zusammenfassung: Diese Rapid Evidence Assessment untersuchte die Wirksamkeit von intravenösen Megadosen an Mikronährstoffen, einschließlich Vitamin C und Magnesium, bei verschiedenen Erkrankungen wie Fibromyalgie und chronischem Fatigue-Syndrom. Die Analyse ergab, dass die intravenöse Verabreichung gut verträglich ist.
Link zur Originalstudie: https://open.library.ubc.ca/soa/cIRcle/collections/graduateresearch/42591/items/1.0362308

3. High-dose intravenous vitamin C, a promising multi-targeting agent in the treatment of cancer

Autoren: Böttger F, Vallés-Martí A, Cahn L, et al.
Veröffentlicht in: Journal of Experimental & Clinical Cancer Research, 2021
Zusammenfassung: Diese Übersichtsarbeit untersucht die multifunktionalen Eigenschaften von hochdosiertem intravenösem Vitamin C in der Krebsbehandlung. Neben den antitumoralen Effekten wird auch die potenzielle Rolle von Vitamin C bei der Reduktion von Müdigkeit und Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatienten diskutiert.
Link zur Originalstudie: https://jeccr.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13046-021-02134-y

4. Intravenous Vitamin C Administration Reduces Fatigue in Office Workers

Autoren: Kim H, Bae S, Yu J, et al.
Veröffentlicht in: Nutrition Journal, 2012
Zusammenfassung: Diese randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie untersuchte die Auswirkungen einer einmaligen intravenösen Verabreichung von 10 g Vitamin C auf das Müdigkeitsempfinden bei gesunden Büroangestellten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Vitamin-C-Gruppe bereits zwei Stunden nach der Infusion signifikant geringere Müdigkeitswerte aufwies, und dieser Effekt hielt bis zu einem Tag an. Es wurden keine signifikanten Unterschiede in den Nebenwirkungen zwischen den Gruppen festgestellt.
Link zur Originalstudie: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3273429/


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